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Bilanz der großen Koalition

23. Juni 2009 admin Keine Kommentare

Anlässlich zur kommenden Bundestagswahl haben die Grünen eine PDF veröffentlicht mit der Bilanz über die letzten Jahre.
Drogenpolitik wurde leider nicht erwähnt, jedoch ist es auch so ganz lesenswert.
Viel Spaß damit.
Bilanz – 100 Tage noch große Koalition

Top Anti-Drogenforscher ändert seine Meinung

9. Juni 2009 admin 8 Kommentare

Seit 30 Jahren forscht Donald Tashkin über die Effekte von Marihuana auf die Lungenfunktion. Seine Arbeit wurde vom anti-Marihuana National Institute on Drug Abuse (Nationales Institut des Drogen Missbrauchs) finanziert, welches lange darauf hoffte, bald demonstrieren zu können, dass Cannabis Lungenkrebs verursache. Nach 3 Jahrzehnten Forschung ist hier, was Tashkin über Cannabis zu sagen hat:

“Früher, als es so schien, dass unsere Forschungen ergeben werden, dass Cannabis einen negativen Einfluss auf die Gesundheit der Lunge habe, war ich gegen die Legalisierung, weil ich dachte dies würde zu einem erhöhten Konsum und zu mehr gesundheitlichen Effekten führen.“, sagt Tashkin.  ”Aber zum jetzigen Zeitpunkt bin ich für die Legalisierung. Ich würde niemanden dazu ermutigen, etwas zu rauchen. Aber ich finde nicht, dass es als eine illegale Substanz stigmatisiert werden sollte. Das rauchen von Tabak ist viel schädlicher. Und bezogen auf Rauschmittel, verursacht Alkohol noch viel mehr Schaden.” [McClatchy]

Uns wurde 1000-mal erzählt, dass Cannabis die Lunge zerstört, dass es 5 mal schlimmer als Zigaretten sei, usw. Und nun kommt Donald Tashkin, der buchstäbliche Top-Experte der Welt, wenn es um Cannabis und Lungenmedizin geht, und gibt an, dass es Zeit sei Cannabis zu legalisieren. Seine Ansichten wurden nicht von einer Ideologie geformt, sondern von 30 jährigem Studieren der Angelegenheit. Er hatte nicht erwartet, dass die wissenschaftliche  Erkenntnis im Sinne von Cannabis sein würde, aber so war es und er war bereit dies zuzugeben. Hier die Studie und wie sie alles umdrehte:

UCLA’s Tashkin studierte schwere Cannabis Konsumenten um herauszufinden, ob der Konsum zu einem erhöhten Risiko an Lungenkrebs und Bronchitis führe.

Er nahm an, dass es definitiv eine Verbindung zwischen Krebs und Cannabis gebe, aber die Resultate bewiesen das Gegenteil:

“Was wir stattdessen fanden, war keine Verknüpfung zwischen diesen, sondern sogar die Eingebung, dass es einen davor schützenden Effekt hat.“, sagt Tashkin, wessen Forschung die größte dieser Art ist.

Die Vorurteile der Menschen gegen Cannabis sind so schwerwiegend, dass es einfach nur absurd klingt, dass Cannabis tatsächlich das Krebs Risiko reduziere. Aber genau das zeigen unsere Daten und es zerstört nicht nur den Grundsatz der Anti-Marihuana Propaganda, sondern es zeigt auch für die weiterführende Forschung auf, in welchem Gebiet zukünftig gegen Krebs weiter geforscht wird.

Quelle: StoptheDrugWar.org


Hier noch drei interessante Youtube-Videos, die auch das Thema betreffen, eins sogar mit Donald Tashkin ;-)

Autophagie von Krebszellen durch THC

6. Juni 2009 admin Keine Kommentare
THC

THC Strukturformel

In der aktuellen Juni-Ausgabe des Hanfjournals findet sich ein interessanter Artikel über die Autophagie von Krebszellen mit Hilfe von THC.
In diesem Artikel berichtet Dr. med. Franjo Grotenhermen (Mitarbeiter des nova Instituts in Hürth und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft ‘Cannabis als Medizin’)
über die Möglichkeit von THC Krebszellen zur Selbstzerstörung zu veranlassen.
Davon sind gesunde Zellen jedoch nicht betroffen.

Quelle und weitere Informationen:
Juni-Ausgabe des Hanf-Journals

Niederländer planen die Anzahl der Coffeeshops in Amsterdam zu reduzieren

1. Juni 2009 admin Keine Kommentare

Der amsterdamer Stadtrat diskutiert, ob demnächst ein Drittel der Coffee-Shops geschlossen werden soll.

Weil es in Holland  inkonsequenter Weise toleriert wird, dass man privat nur bis zu 5 Pflanzen anbaut, es aber einer Armee von privaten Anbauern bedürfte, um die Coffee Shops tatsächlich zu versorgen, kam es in den Niederlanden zu viel organisierter Kriminalität, welche beseitigt werden soll, indem Coffee-Shops geschlossen werden sollen.

Quelle: StopTheDrugWar.org

Untersuchung belegt, dass Marihuana keine Einstiegsdroge ist

1. Juni 2009 admin Keine Kommentare

Nachdem der FBI Direktor Robert Mueller vor dem US Kongress während der aktuellen Cannabis-Legalisierungs-Diskussion aussagte, dass Marihuana illegal bleiben müsse, weil es zum Gebrauch harter Drogen wie Heroin, Kokaine, und Amphetamine führe, wurde wieder besondere Aufmerksamkeit auf Studien gelenkt, welche das Gegenteil bewiesen:

-1999 bereits fand der Drogen Zar Barry McCaffrey in einer Untersuchung über medizinisches Cannabis (ausgeführt vom “Institute of Medicine), dass die Einstiegsdrogentheorie unbegründet sei:

“Modelle der Entwicklung des Drogen-Konsums von der Kindheit bis zum erwachsenen Alter sind auffallend gleichbleibend. Weil Cannabis die meist konsumierte illegale Droge ist, ist sie voraussichtlich die erste illegale Droge die Menschen begegnen. Nicht überraschend, haben die meisten Konsumenten anderer illegalen Drogen zuerst Cannabis konsumiert. Tatsächlich fangen die meisten Drogenkonsumenten vor Cannabis mit Alkohol und Nikotin an, meistens sogar bevor sie volljährig sind.

Es gibt keine schlüssigen Belege dafür, dass auf Cannabis-Konsum der Drogenmissbrauch von anderen illegalen Drogen folgt.

-Auch 2006 veröffentlichte die Universität von Pittsburgh eine noch ausgiebigere Studie, in welcher Forscher 12 Jahre damit verbrachten den Anfang und die Entwicklung verschiedener Testpersonen und ihrem Drogen-Konsum von der Kindheit bis ins erwachsene Alter zu dokumentieren. Die Forscher fanden heraus, dass die Einstiegsdrogentheorie nicht nur falsch war, sondern auch der Drogenaufklärung schade.

-Einer der simpelsten Belege, dass Cannabis keine Einstiegsdroge ist, war schon die Tatsache, dass die meisten Cannabiskonsumenten gar keine anderen Drogen konsumieren, was die „Substance Abuse and Mental Health Services Administration” bestätigt:

„Mehr als 100 Millionen Amerikaner haben Marihuana ausprobiert; es wird geschätzt, dass es von 14,4 Millionen Amerikanern monatlich konsumiert wird, während aber bloß 2,075,000 Konsumenten monatlich Cocain und 153,000 Heroin konsumieren.”

-Warum dieses Gerücht, welches 46% der amerikanischen Wähler glauben, überhaupt existiert, berichtete der „Journal of the American Medical Association” 2003. Wegen des Cannabis-Verbots müsse man sich für den Erwerb von Cannabis in solchen Kreisen herumtreiben, in denen dem Cannabiskonsumenten auch harte Drogen angeboten werden. In den Niederlanden, wo Cannabiskonsum legal ist, sei die Rate derjenigen, die vor einem Kokain-Konsum Cannabis konsumiert haben, geringer als in den Vereinigten Staaten.

Quelle: StopTheDrugWar.org